Örtliche Bauaufsicht (ÖBA)

Definition ÖBA - Örtliche Bauaufsicht - Anwendungsbereich

Die Örtliche Bauaufsicht umfasst die Leistungen der Bauüberwachung & Koordination, Termin- & Kostenverfolgung, Qualitätskontrolle, Rechnungsprüfung, Bearbeitung von Mehr- & Minderkostenforderungen, Übernahme & Abnahmen, Mängelfeststellung & –bearbeitung sowie die Dokumentation in den Phasen der Ausführungsvorbereitung, der Ausführung und des Projektabschlusses.

Die Örtliche Bauaufsicht umfasst die in der Folge angeführten Teilleistungen der Überwachung, Koordination und Kontrolle des Bauablaufes.
Die Grundleistungen sollten i.a. Teil des zwischen Auftraggeber und Planer vereinbarten Leistungsumfanges sein. Bei den optionalen Leistungen ist bei jedem Projekt spezifisch zu prüfen, welche Leistungen tatsächlich erforderlich sind und in welchem Umfang diese zu vereinbaren sind.
Es ist im Einzelfall zu spezifizieren, welche Teile der Bauausführung von der Örtlichen Bauaufsicht zu koordinieren und kontrollieren sind. Bei komplexeren Projekten mit einem höheren Anteil an Haustechnikleistungen oder auch bei Projekten aus dem Industriebau mit einem hohen Anteil an Anlagenbau ist es zweckmäßig, eine eigene Örtliche Bauaufsicht für den Bereich Haustechnik, Elektro bzw. maschinentechnische Ausrüstung zu beauftragen. Die Schnittstellen zwischen dieser ÖBA und der ÖBA für die Bauarbeiten (Rohbau- und Ausbau) ist dann separat zu spezifizieren.
Übersicht Teilleistungen Die Leistungen der Leistungsgruppe B.2. Örtlichen Bauaufsicht werden in folgende Teilleistungen gegliedert:

1. Bauüberwachung und Koordination 2. Termin- und Kostenverfolgung 3. Qualitätskontrolle 4. Rechnungsprüfung 5. Bearbeitung von Mehr- und Minderkostenforderungen 6. Übernahme und Abnahmen 7. Mängelfeststellung und -bearbeitung 8. Dokumentation 9. sonstige Teilleistungen